Montag, 12. Dezember 2011

Aufträge und Investitionen

Vor Weihnachten stapeln sich die Aufträge ein wenig.. nach dem sehr gut verlaufenen Markt letztes Wochenende habe ich gefilzt, was die Hände hergeben, oder besser: aushalten.
Neben Katzen, (dabei eine Einäugige), Hasen und einem grünen Ameisenbären (der schaut weg, weil er noch keine Augen zum hinschauen hat), also ganz "normalen " Tieren,  auch eine Hyäne!

Und die Einnahmen habe ich dann gleich investiert- in endlich ausreichend Licht in meiner Werkstatt!


Mit der neuen Lampe bin ich ganz glücklich, sie leuchtet den ganzen Raum schön aus, vorbei ist es mit der Höhlenatmosphäre!
Und wenn es mal doch gemütlich werden soll; es sind noch ausreichend kleine Lampen vorhanden.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Weihnachtsmarkt auf Schloss Clemenswerth

Überall laufen die Vorbereitungen für Weihnachtsmärkte auf Hochtouren, auch bei mir: Am Wochenende habe ich auch in diesem Jahr wieder  einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt auf Schloss Clemenswerth in Sögel.
Vielleicht schaut ja die eine oder andere Leserin bei mir vorbei; ich würde mich freuen!

Beim Suchen nach einem Marktstand-Foto gefunden: mein allererster Marktauftritt  im Dezember 2005 in Bochum -Dahlhausen, im Gartenzelt und mit Strohballen.
Die junge Frau im Zelt, das bin nicht ich, sondern eine liebe Freundin, die mir geholfen hat.

Da habe ich es am Wochenende dann doch etwas komfortabler, mit Hütte und Heizung!

Montag, 28. November 2011

Täglich zwei Filztiere,

das war mein Pensum die letzten 14 Tage.

Zur Entspannung habe ich dann abends ein wenig Polymer Clay  geknetet, und zwar mein Lieblings-Knetthema: Ringe.




Sie sind noch nicht perfekt, erstaunlich, was für Schwierigkeiten so alles aufteten können, wenn man wie ich partout alles selbst und ohne Hilfe  herausfinden will.

Freitag, 25. November 2011

Doris aus der Waschküche

hat in ihrem letzten Blogbeitrag mal wieder ein "heißes" Thema angesprochen: Welcher Preis darf`s sein für handgemachte Waren?

Bei Doris gehts speziell um Rabatte- hier bei Jackie habe ich auch einen sehr schönen Beitrag zum Thema Preis gefunden.

Auf Märkten werde ich sehr häufig gefragt, wie lange ich für ein Tier brauche, eine gescheite Antwort auf diese Frage ist mir noch nicht eingefallen- schließlich müsste ich weit ausholen, wenn ich die Frage genau beantworten wollte, denn wo genau fängt die Arbeit für ein gefilztes Tier (oder auch jedes andere handgemachte Teil) an, und wo hört sie auf?

Heute z.B. habe ich eine neue kleine Maus gefilzt, als sie so zum trocknen auf dem Ofen saß, habe ich sie lange, lange angeschaut, gedreht, gewendet, hier noch ein wenig gewalkt, da noch ein wenig geklopft, die Beinchen ein wenig anders gedreht, die Ohren etwas gezogen, wieder lange geschaut, überlegt, noch einmal etwas gewalkt, usw.

So kann sich die Arbeit an einem kleinen Tier, dessen Aufbau vielleicht  nur 1 - 2 Stunden dauert, doch über den ganzen Tag hinziehen, mal ganz abgesehen von dem ganzen "Drumherum", welches in Jackies "Tutorial" so genial beschrieben ist.

Das Preisthema ist für mich gerade besonders aktuell: nächstes Wochenende bin ich mit meinem Filzkram auf Schloss Clemenswerth, ich war fleissig , viele Tiere und Puppen sind fertiggeworden, und die müssen nun alle einen Preis bekommen.....


Sonntag, 20. November 2011

"Hut"kurs

Leider ist das Interesse an Filzhüten bzw. an Hüten allgemein nicht allzu groß, von daher habe ich mich sehr gefreut, daß zum Hutkurs in Bersenbrück ausreichend Teilnehmerinnen gekommen sind.
Allerdings: nur zwei der Teilnehmerinnen wollten einen Hut filzen, alle Anderen haben die Alternative, nämlich Taschen, angefertigt.
Die Ergebnisse, sowohl bei den Hüten als auch bei den Taschen, können sich sehen lassen, und es hat wieder einmal viel viel Spaß gemacht!


Dienstag, 15. November 2011

Ein übles Malheur

ist mir passiert: beim Anbringen der Augen bei der rechten  Filzpuppe ist mir die Filznadel abgebrochen und steckt nun im Puppenkopf....


Narkose, sondiert: die Nadelspitze steckt genau hinter dem linken Auge, etwa 1 cm lang und sehr sehr dünn.
Wie bekomme ich das Teil nun ohne Skalpell aus dem Kopf????
Beim Versuch, die Nadel vorsichtig durch Druck von vorne nach hinten herauszuschieben ist nichts passiert, sie bewegt sich keinen Millimeter, bleibt mir am Ende doch nur die große
Kopfoperation mit Skalpell und hinterher schön zunähen?
Hm, erstmal ist die Entscheidung vertagt, weil die Patientin mit einer Kollegin  zu einem Fototermin musste..

Freitag, 21. Oktober 2011

Taschen und Filzschuhe

Eine ganze Reihe Filztaschen - allerdings im Miniformat, so etwa 5 x 5 cm groß,
und Filzschuhe, ebenfalls klitzeklein, etwa 2 - 3 cm von der Spitze bis zur Ferse,



 ja, die gehören zu den diesjährigen geflügelten Boten, jedes Jahr im Herbst tauchen die hier auf, mit Latzhosen und eben den hübschen kleinen Taschen, befüllbar mit kleinen Geschenken oder Schätzen, die ersten Boten sind schon gleich weitergeflattert in meinen





Dieses Mädel ist flügellos, gehört nicht zu der Boten-Mannschaft,dafür hat sie einen schönen wärmenden Filzschal um, kann man im Moment ja schon gut gebrauchen!

Samstag, 8. Oktober 2011

Resteverwertung


Wohin mit all den winzigen Woll-Vorfilz und Filzresten? Manches ist so klein zerschnippelt, daß fast nichts damit anzufangen ist, außer, wie schon erwähnt, als "Innereien" für Filztiere und Filzpuppen.
Aus klitzekleinen Vorfilzresten habe ich in mühsamer Fummelarbeit diesen Halsschmuck gefilzt.


 Die Arbeit daran hat sich über Wochen hingezogen, jeweils am Ende einer Filzsitzung habe ich ein paar dieser fingerkuppengroßen "Perlen" gefilzt und am Ende alle auf ein Lederband gezogen.
Anscheinend ist die Farbzusammenstellung für meine Kamera unverdaulich, einzig mit diesem rostigen Gitter als Untergrund werden die Farben annähernd so wie beim Original..
und ich habe schon so einige Untergründe ausprobiert!
Irgendwie möchte ich das besser hinbekommen...

Samstag, 1. Oktober 2011

Ausflug zu den Dörenther Klippen


Wegen dem herrlichen Herbstwetter, aber auch ein wenig aus Verzweiflung, weil ich nämlich in "meinem Wald", den Lingener Höhen ,einfach keine färbenden Pilze auftreiben kann,  habe ich einen Ausflug in die Nachbarschaft unternommen.
Die Dörenther Klippen liegen bei Ibbenbüren, an einem der nördlichen Ausläufer des Teutoburger Waldes, und der Ausflug hat sich gelohnt.


Die Felslandschaft ist wirklich traumhaft, und früh am morgen noch ungestört zu genießen.


Und was die färbenden Pilze anbelangt, bin ich tatsächlich fündig geworden:

Der kahle Krempling sprießt hier auf Schritt und Tritt! Ich habe genug davon stehen lassen,
wer also noch Lust auf Pilzfärbungen hat: Auf zu den Dörenther Klippen!


Dienstag, 20. September 2011

Prototypen und Versuchstiere

Bei Doris in der Waschküche gabs neulich "fast Erstlingswerke" zu bestaunen, das hat mich animiert, mal nach meinen diesbezüglichen Viechern zu schauen.
Der Frosch oben (ja, wirklich, das ist ein Frosch) ist der Prototyp von all den kleinen und großen Quakern, die in meiner Werkstatt und anderswo herumhüpfen, außerdem der Urururururgroßvater all der hübschen verzauberten Prinzen.
Und das Tier unten(ich weiß nicht mehr, was es ursprünglich darstellen sollte, ich glaube aber, es ist ein Schaf..??), ist ein echtes Versuchstier, es mußte nämlich einen ultraharten

Waschmaschinenwalkgang über sich ergehen lassen, daher die "Käferform".

Die meisten Versuchstiere haben es aber gut bei mir, zumindest, wenn sie die Versuchsphase hinter sich haben, sie werden dann nämlich  freigelassen, heißt: sie dürfen in den Garten und sich  für den Rest ihres Lebens im Gebüsch und unter den Bäumen vergnügen.

Montag, 12. September 2011

Die Dame mit dem Frosch

 ist wieder da, diesmal im rosa-lilafarbenem Outfit. Sie ist eine echte Wunschprinzessin,

und wird sich wahrscheinlich nicht lange bei mir aufhalten...



Freitag, 2. September 2011

Die Latzhose,

mein liebstes Kleidungsstück, und nicht nur die meisten meiner Filzpuppen werden damit beglückt, auch Katzen und Hasen sind davon ganz angetan!


Montag, 22. August 2011

Die emsländische Schopfmöwe


 lat: Larus unda, kommt ausschließlich in einem eng begrenztem Gebiet zwischen dem nördlichen Münsterland, den Niederlanden und Ostfriesland vor.




Sie ist eigentlich eine sog. Binnenmöwe, fliegt lieber unter Nussbäumen und ähnlichem Gebüsch als über dem Wasser und ernährt sich von Brotkrümelchen.
Fisch verabscheut sie.

Zu erkennen ist sie sehr gut an ihrer Frisur, über die sowohl die weiblichen als auch die männlichen Exemplare verfügen.

Leider existieren von dieser kleinen Möwenart nur wenige Individuen; ich tue mein Bestes!
                              _________________________________________

Und hier mein "Mittelalter"-Kleid im Einsatz: Das Unterkleid mit Hilfe meiner mir ausnahmsweise mal gnädigen Nähmaschine aus einem alten Bettlaken-nein, aus 2 Bettlaken, und das Überkleid aus Filz, nach der schon beschriebenen Methode, aber
mit offenen Seiten,  und aus Vorfilz-Resten noch ein passendes Täschchen dazu!


Mittwoch, 17. August 2011

Nordseefilz

Der wirklich schöne Film "Die Nordsee von oben"  hat mich zu dieser Kegelrobbe inspiriert..

..und zu diesen  (fliegenden) Fischen:

Die kamen zwar im Film nicht vor, aber das macht ja nichts.
Möwen hätte ich auch, aber die widersetzen sich hartnäckig, wenn es ans fotografieren geht!

Auf dem Spinnrad habe ich Coils in neuen Farbzusammenstellungen gesponnen, und bei allen meinen Arbeiten immer dabei ist diese junge Dame:



Dienstag, 19. Juli 2011

Löcher filzen

war angesagt die letzte Woche.

Aus selbstgefärbten Kammzügen habe ich es endlich geschafft richtig lange Schals zu filzen.
Dank der Geschichte mit dem Kleid, und dem damit verbundenem Werkstattumbau.
2,40 m sind sie lang, ausgelegt hatte ich sie auf ca. 3,50m in hauchdünnen Lagen.

Sie gefallen mir ausgesprochen gut, am liebsten würde ich sie alle selber tragen!

Freitag, 15. Juli 2011

Versuch macht klug

oder wie war das?
Für einen mittelalterlich angehauchten Markt brauche ich ein entsprechendes Gewand.
So dachte ich mir, daß ich das selber mache. Und zwar aus Filz. Klar.

Schritt 1: Maß nehmen, Schnittmuster anfertigen. Da es ein Kleid ohne Ärmel werden soll, ist das nicht so schwer.
Schritt 2: Den Schnitt vergrößern nach geschätztem Schrumpfungsgrad.
Schritt 3: Wolle liegt parat, gefärbte Seide auch, die Werkstatt ist umgeräumt, der Tisch provisorisch erweitert, so daß ich eine Stoffbahn von 1 m x 4 m auslegen kann.
Schritt 4: Auslegen der Wolle und Seide  nach o.a. Maßen, das Ganze mit Seifenlauge einsprengen und einrollen. Ab in den Trockner.
Es brauchte 40 Minuten, bis Wolle und Seide gut verbunden, und ein ordentlicher Vorfilz entstanden war.
Auf dem Foto sind die trocknenden Vorfilzbahnen zu sehen.

Schritt 5: Zuschneiden des Vorfilzes.


Schritt 6: Tja, nun dachte ich mir, ich nähe die Teile provisorisch zusammen und filze dann
knetenderweise und werfenderweise weiter, ich dachte, die Nähte würden sich dann schon verbinden, tut der Vorfilz ja sonst auch immer, besonders, wenn er nicht soll- also:
Teile zusammengenäht.
Schritt 7: Heiße Seifenlauge auf das zusammengenähte Teil gegossen und geknetet und geworfen.
Ergebnis: Ein schöner Filz, das Teil passt, aber die Nähte haben nicht getan, was sie sollten; an den Schultern hält es gut, da hat sich alles schön verfilzt, aber die restlichen Nähte sind nur teilweise geschlossen.
Aha! Da habe ich wohl Quatsch gemacht. Mal schauen, wie ich das noch retten kann.
Und das nächste Teil ist schon ausgelegt. Da werde ich aber anders vorgehen!

Donnerstag, 14. Juli 2011

Homestory mit Filzhut

Hüte waren der Grund, weshalb ich mit dem filzen begonnen habe, vor nunmehr 10 Jahren..

Denn als ich vor gefühlten 100 Jahren aus der Schule kam, da wollte ich unbedingt Hutmacherin werden, leider gab es da keine Ausbildungsplätze und die nächste Berufsschule war in Köln, und Verständnis für diesen Berufswunsch von mir hatte eh niemand..

Jahre später habe ich immer mal versucht, aus Wolle, die ich irgendwo geschenkt bekommen hatte, Kopfbedeckungen zu filzen, immer ohne Erfolg, inzwischen weiß ich, daß ich da nicht die richtige Wolle hatte, damals war ich ziemlich verzweifelt, und konnte (grausliche Vorinternetzeit) einfach nicht herausfinden, wie das wohl gehen könnte.

 Das sind jetzt die Modelle, die ich in den letzten Wochen angefertigt habe.
 Die beiden grünen Hüte mit Samt und Seide, (gut, daß ich so manche Stoffe aufbewahrt habe) und der schwarze Hut rechts mit Kaschmir-Strick.

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