Mittwoch, 16. September 2015

Zu Viel auf einmal..




 ist die letzten Wochen gelaufen- eigentlich hätte ich zwei mal die Woche einen netten Blogpost
erstellen können- aber irgendwie habe ich mich ein wenig verzettelt,

Jetzt also alles zusammen:

Zunächst war da ein Treffen mit der weltbesten Schultütenfilzerin Doris aus der Waschküche,
anläßlich der 1000-Jahr Feier ihres Wohnortes.

So konnte ich ihre funkelnagelneue Werkstatt im Orginal besichtigen, ebenso einige ihrer
genialen Schultüten unter die Lupe nehmen. Beeindruckend.

Einen ganzen Tag haben wir dann friedlich miteinander gefilzt; Doris Winkingerhüte, ich Enten
und Mäuse.
Die Leute kamen in die offene Werkstatt, schauten uns über die Schultern und alles war wunderbar
entspannt und erholsam.
Danke Doris, für diesen Tag.

Die punzierten Lederknöpfe oben stammen aus meiner Werkstatt..Adelheid Risi , bei der ich
einen Filztierkurs gegeben habe, hat mit gezeigt wie es geht.

Adelheid macht nicht nur unglaublich aufwendige und ausgefallenen Lederarbeiten, sie filzt auch ganz außergewöhnlich, spinnt, webt, strickt, und schreibt auch noch Kriminalromane-
schaut euch mal auf ihrer Website um!

In meiner Werkstatt habe ich mich mit der Frage befaßt, wie ich Figuren sicher zum sitzen bekomme.
Filz ist ja nun mal sehr leicht, und alle Figuren kippen daher auch schnell um.

Nach einigem Hin-und Her habe ich meine Lösung gefunden! :-))

Dann gibts jetzt auch neue Schweinchen bei mir: neben den bewährten Bentheimern nun auch
Schwäbisch-Hällische -Schweinchen. (unten)

Und ein paar Taschen gibts auch- im letzten Jahr hatte ich auf einem Markt wunderschöne
bemalte Knöpfe erstanden- da mußte ich natürlich was "drumherumfilzen".


 Viel Arbeit gibts auch im Garten: die Ernte ist voll im Gange: Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Möhren..ach, ich will euch nicht langweilen.. Giersch wächst leider auch wie wild, hat schon mal jemand damit gefärbt?

Aber auch entspannende Momente hat der Garten:













Kommentare:

  1. Das hört sich keinesfalls nach Langeweile an und deine Bilder bezeugen es. Solche gut ausgefüllten Zeiten geben viel, aber ich kann dir das `zuviel´ auch nachfühlen.
    Mit Giersch gefärbt habe ich noch nicht, aber zaghaft davon gehört. Ich kann mir vorstellen, dass man massenhaft Pflanzen braucht (was sicherlich nicht das Problem ist, eher die Topfgröße).
    Lass es dir gut gehen, Birgit

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  2. Langeweile..ooh Birgit, das ist so etwas, was ich eigentlich gerne mal wieder hätte! :-))

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  3. Zur Not isste halt den Giersch. Eingeführt von den Römern als Gemüse hat er sich, erst einmal unbeobachtet gelassen, freudig weiterverbreitet. Heute ißt ihn keiner mehr - schmeckt wie Spinat.
    Das mit dem Zuviel von Viel habe ich auch im Moment, Rüchstau der letzten 4 Monate ...

    ... ich habe den Sonntag sehr genossen und wäre Keiner gekommen, wäre es nicht tragisch gewesen. Man hat sich als Filzerin doch 'ne Menge zu erzählen. Wo wir grad beim Beeindrucken sind, Deine routinierte und ausgesprochen ruhige Herstellung der Tiere hat mich genauso beeindruckt - mal abgesehen von dem Ergebnis! ich habe mich eine Woche später wieder mit Tieren abgequält. Mein Respekt gegenüber deiner Menagerie wuchs mal wieder.

    Übrigens, Jonathan hat sich bereits mit dem Quoteneinhorn angefreundet, beide machen, sobald ich die Werkstatttür schließen die Gegend unsicher. ;)

    LG Doris

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