Sonntag, 15. Juli 2018

Die Sache mit den Brennesseln

 hatte ich mir etwas einfacher vorgestellt. Hier und hier 
hatte ich über dieses Projekt schon berichtet.  Oben stehen die entblätterten Nesselstengel, zu unterschiedlichen Zeiten geerntet, teilweise aufgebrochen. Das Innere soll trocknen, damit es leicht
herauszubrechen ist. Gleichzeitig soll die äußere Schicht anrotten, damit sie sich leichter von den Fasern löst.
 Hier habe ich Fasern hängen, die ich von den frischen Stengeln abgezogen habe. Das geht ganz gut,
allerdings befindet sich auf der Innenseite der abgezogenen frischen  Fasern eine gummiartige Schicht, die irgendwie aufgelöst werden muß.
Ich hoffe, es funktioniert, wenn ich die Fasern lange genug der Witterung aussetze.

 Das ist ein  Versuch, die gummiartige Schicht durch wässern abzulösen. Bis jetzt nicht gerade
erfolgreich.
 Alle paar Tage werden die rottenden Stengel getestet, na, so allmählich lösen sich die
Gummi- und die Außenschicht von den Fasern..es braucht wohl Geduld....


Der erste am Spinnrad hergestellte Nesselzwirn!!

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